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En esta página le presetamos una selección de proyectos de historia del derecho con las que el foro Historiae iuris está vinculado a través de su editor.

Research project

SNF Projekt: Die Regulierung frühneuzeitlicher Finanzwirtschaft

SNF Projekt: Die Regulierung frühneuzeitlicher Finanzwirtschaft

Das Projekt wird aus rechtsgeschichtlicher Perspektive das Zusammenspiel von privater Finanzwirtschaft und obrigkeitlichen Regelungsansätzen in der Frühen Neuzeit untersuchen. Ausgangspunkt ist dabei die Frage, wie sich staatliche Versuche regulierenden Zugriffs auf die sich in der Frühen Neuzeit stark wandelnden Finanzmärkte und -dienstleistungen gestalteten, und ob von einer planmässigen staatlich gesteuerten Regulierung privatwirtschaftlicher Sektoren gesprochen werden kann. Dabei wird nicht allein obrigkeitliche Rechtssetzung in den Blick genommen. Vielmehr sollen Regelungen des Kreditwesens als normative Verdichtungen des zeitgenössischen wirtschafts- und politiktheoretischen Diskurses dargestellt werden, wie er insbesondere in den als Policey- und Kameralwissenschaften bezeichneten Gebieten geführt wird. Das Vorhaben bewegt sich damit am Schnittpunkt von Rechts-, Wirtschafts-, Verwaltungs- und Politikgeschichte. Es wird versuchen, die bisherigen Erträge dieser Disziplinen miteinander zu verknüpfen und füreinander fruchtbar zu machen. Dem Vorhaben liegt die Überlegung zu Grunde, dass sich in den zunehmenden Versuchen der Erfassung privater Kreditgeschäfte ein neues obrigkeitlich-staatliches Verständnis von Finanzierungsinstrumenten und Finanzverwaltung in der frühneuzeitlichen Gesellschaft zeigt. In der Ordnung der – modern gesprochen – privaten Finanzwirtschaft zeigen sich auch zeitgebundene Deutungen des eigenen wirtschaftlichen Tätigwerdens des Staates, insbesondere in seiner kameralistisch-merkantilistischen Ausprägung. Wirtschaftlicher Erfolg, die Definitionshoheit über wirtschaftliche Zusammenhänge und die Beherrschung von Wirtschaftssektoren werden, aus dieser Perspektive betrachtet, zu neuen Erfolgsmassstäben staatlichen Handelns.

SNF Project - The Formation of Law: Canonical Collections of the Gregorian Reform Age between Tradition and Realignment

SNF Project - The Formation of Law: Canonical Collections of the Gregorian Reform Age between Tradition and Realignment

Das Projekt stellt die Frage nach den Mechanismen der Textdeutung und der Rechtsfortbildung in den Kanonessammlungen aus der Zeit des Investiturstreits, die regelmässig als "gregorianische Sammlungen" bezeichnet werden. Am Beispiel des päpstlichen Primates wird untersucht, ob und wie die mittelalterlichen Sammler mit den Instrumenten der Textordnung, der Textrubrizierung und der Textveränderung den von ihnen gesammelten Kanones neue Sinnelemente beilegten. Gefragt wird ausserdem nach den textlichen und ideellen Kontinuitäten der so entstehenden "sekundären Normbildungen" in der Zeit des klassischen kanonischen Rechts des späten 12. und des 13. Jahrhunderts. Als Quellenbasis sollen vor allem die weitverbreiteten Sammlungen dienen, zu denen u.a. die Collectio LXXIV titulorum sowie die Werke Anselms von Lucca und Deusdedits gehören. Leitend ist dabei die Überlegung, dass die seit dem 4. Jahrhundert entstehenden Kanonessammlungen als Speicher für das Gedächtnis der kirchlichen Rechtskultur wirkten. In diesem Punkt bewegt sich die Perspektivenbildung auf einer ähnlichen Ebene wie neue Ansätze der Rechtstheorie, die die Evolution von Recht an dessen mediale Form binden, allerdings das Entstehen von systematischen Ordnungszusammenhängen im Recht von der Entstehung des Buchdrucks abhängig machen. Demgegenüber liegt dem Projekt die Hypothese zugrunde, dass solche Ordnungszusammenhänge zwar schriftgebunden sind, aber keinen zwingenden Bezug zum Buchdruck aufweisen.

Gerichtsgeheimnis, Relation und Urteil: Die Entstehung der Urteilsbegründungspflicht im Alten Reich

Gerichtsgeheimnis, Relation und Urteil: Die Entstehung der Urteilsbegründungspflicht im Alten Reich

In kaum einem anderen Kontext wird Recht so deutlich sichtbar wie im Gerichtsverfahren und im Urteil. Die Verbindlichkeit von Regeln und der
darauf gestützten Konfliktentscheidung im Einzelfall wird in Gestalt der Urteilsformel buchstäblich anschaulich gemacht. Das gilt auch –
in freilich abgeschwächter Form – für die Urteilsbegründung. Die Pflicht zur Mitteilung von Urteilsgründen an die Beteiligten ist allerdings
keine Selbstverständlichkeit. Bis zum 17. Jahrhundert galt im Alten Reich die Verpflichtung auf das Gerichtsgeheimnis, das erst seit dieser
Zeit allmählich erodierte, um dann schließlich der Urteilsbegründungspflicht zu weichen. Diesen Entwicklungen geht das Projekt nach. Es fragt dabei insbesondere nach dem Zusammenhang zwischen dem rechtswissenschaftlichen Diskurs über die Gestaltung von Urteilen und der Entstehung der Verpflichtung zur Publikation von Urteilsgründen.

Centro de investigación LOEWE “Resolución judicial y extrajudicial de conflictos”

Centro de investigación LOEWE “Resolución judicial y extrajudicial de conflictos”

El 1 de enero de 2012 el nuevo centro de investigación LOEWE „Solución judicial y extrajudicial de conflictos“ en Fráncfort del Meno ha empezado su trabajo. Se trata de un designio común durante tres años de científicos de la Universidad Johann Wolfgang Goethe (Johann Wolfgang Goethe-Universität), del Instituto Max Planck para la Historia Europea del Derecho (Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte (MPIeR)) y de la Universidad de Ciencias Aplicadas de Frankfurt del Meno (Fachhochschule Frankfurt am Main – University of Applied Sciences). Participante asociado es la Sociedad de Investigación de la Cámara de la Corte Imperial (Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e.V.) (Wetzlar). La investigación comparativa en el centro tiene como objetivo el análisis interdisciplinario e internacional de conflictos, gestión y resolución de conflictos en diferentes épocas y culturas. Los temas centrales se encuentran en Europa, los Estados Unidos, América Latina y Asia. En la interacción de la historia del derecho, la jurisprudencia, la historia y la sinología se verifican patrones y formas de conflictos y su solución en el resultado histórico empírico y así se crean las bases para la integración de teorias basada en experiencias estructurales.

La Escuela de Salamanca. Proyecto de digitalización de fuentes y diccionario jurídico-político

La Escuela de Salamanca. Proyecto de digitalización de fuentes y diccionario jurídico-político

"La Escuela de Salamanca: Proyecto de digitalización de fuentes y diccionario jurídico-político" se llevará a cabo a partir del año 2013 como un proyecto de investigación de la Academia de Ciencias y Literatura de Maguncia (Akademie der Wissenschaften und Literatur Mainz), dentro del marco del programa de proyectos de investigación de larga duración, financiado por la Unión de Academias de Ciencias Alemanas (Union der Akademien der Wissenschaften). Su objetivo consiste precisamente en remediar esta situación. Aspira brindar a la comunidad científica una herramienta necesaria para reconstruir los pensamientos y reflexiones de esta Escuela, a partir de las distintas tradiciones disciplinares, y en su contexto histórico.

Graduiertenkolleg

Graduiertenkolleg "Recht als Wissenschaft"

Graduiertenkolleg "Recht als Wissenschaft"

Das Graduiertenkolleg "Recht als Wissenschaft" bietet den Doktoranden der Universitäten Bonn, Köln und Münster, die an einem rechtsgeschichtlichen Thema forschen, ein gemeinsames Forum. In drei jeweils zweitägigen Sitzungen jährlich stellen die Doktoranden ihre Themen vor und diskutieren sie mit den Professoren und Doktoranden der beteiligten Fakultäten. Regelmäßig nehmen auch Alumni an diesen Sitzungen teil. Die Vielzahl der in diesem Forum repräsentierten Forschungsrichtungen und -methoden hilft den Doktoranden, ihr Fragestellung zuzuspitzen, sie zeitlich und methodisch zu begrenzen oder auszuweiten. Zugleich profitieren sie von den Erfahrungen ihrer Kollegen.

sources and literature

i-HILT

i-HILT

History of International Law@Tilburg

Over the last two decades, interest in the history of international law has dramatically risen among scholars from various constituencies such as international law, international relations, legal history and diplomatic history.

i-HILT is a virtual platform on the history of international law. Here, ‘International law’ is used in the broadest sense. It refers to all bodies of law, which regulated relations between polities throughout recorded history: from pre-classical Antiquity to the present and from all civilisations.

i-HILT will run the ‘Bibliography of the History of International Law’. This bibliography can be downloaded from the website and is searchable through the use of keywords. It is updated on a 3-monthly basis. Furthermore, i-HILT will provide information on events and new publications in the field of the history of international law.

i-HILT is run by the research group ‘History of International Law@Tilburg’ within the Department Public Law, Jurisprudence and Legal History at Tilburg Law School.